Mössingen hilft! – Nummer 66

Das MGH/Mütter- und Familienzentrum e.V. – unerlässlich für den FK Asyl

Anlässlich des Jubiläums des Mütterzentrums (MüZe) soll dessen bedeutender Beitrag bei der Entstehung und Entwicklung der Flüchtlingsarbeit in Mössingen gewürdigt werden.

Gründung des FK Asyl

Der FK Asyl ist von Menschen aus der Mössinger Bevölkerung unter dem Dach des Vereins MuT (Mitverantwortung und Teilnahme e.V.) gegründet worden als Flüchtlinge/Asylsuchende durch die Balkankonflikte auch uns erreichten. Nach der Befriedung der Region löste sich die Gruppe auf.

Neustart 2010

Mitglieder des Mütterzentrums (MüZe) haben den Freundeskreis unter ihrem Dach wiederbelebt. Ausschlaggebend waren wiederzunehmende Flüchtlingszahlen ab ca. 2010. Eine sehr rührige, kleine Gruppe kümmerte sich engagiert um ankommende Asylsuchende. Mit der jüngsten starken Zunahme von Geflüchteten wuchs auch die Zahl der freiwillig Engagierten an.

Bedeutender Beitrag zum FK Asyl

Der FK Asyl musste keine eigenen Räume suchen und konnte sich auf das Müze-Büro als zuverlässigen Ort für alle anfallenden organisatorischen Angelegenheiten verlassen. Es ist die Anlaufstelle des FK Asyl und hat sich damit auch viel Arbeit verschafft. Die im Müze aktiven Menschen organisieren aber auch die Sprachkurse für Anfänger, leisten Betreuungsarbeit für die Kinder von Geflüchteten während der Sprachkurse im Alten Rathaus und der evangelisch-methodistischen Kirche, sind am interkulturellen Gartenprojekt beteiligt, bieten Hilfen für Schwangere an und Hausaufgabenhilfe für Schulkinder. Mehrmals konnten Kinder von Geflüchteten am Sommerferiencamp „Wirlewitz“, auch unter dem Dach des Müze, teilnehmen.

Dank für professionelle Unterstützung

Ganz wichtig für die Arbeit des FK Asyl ist die problemlose Bereitstellung von gemütlichen Räumen für Sitzungen und Besprechungen. So konnte ein gut funktionierendes Netzwerk für die Betreuung der Geflüchteten entwickelt werden, das ohne die professionelle Unterstützung durch die engagierten Aktiven des Müze nicht denkbar ist. Dafür dankt der FK Asyl allen Aktiven des Müze ganz herzlich.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 65

Beratung und Hilfe für Geflüchtete im Asylverfahren

Am Montag startet im Mehlgebäude ein wichtiges Hilfsangebot für Geflüchtete. Mit Unterstützung durch den FK Asyl und die Stadt Mössingen bieten zwei Vereine aus Tübingen mit langer Erfahrung bei der Unterstützung Geflüchteter ihre Hilfe unter dem Titel „info asyl“ an. Das Team um Andreas Linder und Martin Fink ist jeweils am Montag von 18.00 – 20.00 Uhr im Sozialraum des Mehlgebäudes anwesend. Schwerpunkt ist die Beratung beim Asylverfahren, die Vorbereitung auf die Anhörung beim Bamf und Begleitung dorthin. Nach Abschluss des Verfahrens kann weitere Hilfe angeboten oder vermittelt werden.

Existenzielle Bedeutung

Für viele Geflüchtete sind diese Hilfen bei allgemeiner Verschlechterung der Bleibeperspektive und Zunahme von Ablehnungen oder geringerem Schutzstatus bei „subsidiärem Schutz“ oft von existenzieller Bedeutung. Bei kompetenter Beratung und guter Vorbereitung Geflüchteter während des Asyl- verfahrens verbessern sich die Chancen auf ein Bleiberecht erheblich. Der FK Asyl hofft auf eine positive Wirkung der Hilfe.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 64

Ehrung durch die Stadt Mössingen

Für ihr mehrjähriges Engagement für Geflüchtete wurde Claudia Lund, Sprecherin des Freundeskreises Asyl Mössingen, neben 8 weiteren Bürgerinnen und Bürgern aus Mössingen aus anderen Organisationen am Freitagabend durch OB Bulander mit der Ehrennadel samt Urkunde ausgezeichnet.

Würdigung aller Mitglieder des FK Asyl

In der Vorstellung ihrer Arbeit stellte OB Bulander neben dem großen persönlichen Einsatz von Claudia Lund dar, dass mit der Auszeichnung auch das wichtige Engagement aller Mitglieder des Freundeskreises Asyl Mössingen gewürdigt wird. Hervorgegangen ist die Gruppe 2010 zunächst aus einigen engagierten Frauen des Mütterzentrums, nachdem die ( usprünglich während des Konflikts auf dem Balkan entstandene Gruppe) nicht mehr aktiv war. Claudia Lund trat 2010 mit weiteren neuen Mitstreiter*innen dieser Neugründung bei. Mit der großen Zahl nach Mössingen gelangter Geflüchteter schlossen sich viele neue Mitglieder dem FK Asyl an, um sich um die Geflüchteten vor Ort zu kümmern.

Netzwerke in der Flüchtlingsarbeit

So entstand innerhalb kurzer Zeit ein Netzwerk von Hilfen, das ohne die tatkräftige Mitwirkung durch Claudia Lund so nicht entstanden wäre. Ihre zahlreichen Kontakte zu Kirchengemeinden, der Stadtverwaltung und Vereinen nutzte Claudia Lund zum Ausbau der Hilfen und der Beratung von Geflüchteten. Der FK Asyl Mössingen freut sich mit Claudia Lund für die Würdigung seines Einsatzes für die Geflüchteten.

Mössingen hilft! – Nummer 63

Der Fahrradaktionstag…

Das Quenstedt-Gymnasium versteht sich als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.“ Daraus ergab sich bereits im letzten Sommer ein Aktionstag für Geflüchtete mit vielen Mitmach-Angeboten in der Schule.

Engagierte Schüler*innen und Sylvia Thonak als Lehrende haben sich in diesem Jahr mit dem Jugendhaus M und der Fahrradwerkstatt des FK Asyl zu einer Kooperation zusammengefunden. Nach intensiver Vorbereitung mit Flyern in mehreren Sprachen und der Einrichtung der Räume im Erdgeschoss des Jugendhauses M konnte letzten Mittwoch ein Fahrradaktionstag angeboten werden. Dazu konnten Fahrräder für einen intensiven Sicherheitscheck mitgebracht und unter fachmännischer Anleitung mit Ersatzteilen repariert werden, die die Fahrradwerkstatt kostenfrei zur Verfügung stellte.

…ein Beispiel für gelungene Kooperation

Es entwickelte sich den ganzen Tag über ein lebhafter Betrieb min zahlreichen Kontakten zwischen Geflüchteten sowie Schüler*innen und den Aktiven der Fahrradwerkstatt. Neben der Arbeit an den Rädern waren Informationen zur Verkehrssicherheit in den Räumen angebracht, ein Parcours konnte bewältigt werden und weitere Aktivitäten wurden von den Schüler*innen und dem Jugendhaus M angeboten. Das schöne Wetter war das Sahnehäubchen bei dieser von allen als positiv erlebten Veranstaltung. Der FK Asyl schätzt das Engagement der Schüler*innen des Quenstedt- Gymnasiums und von Sylvia Thonak sehr. Unser Dank für diesen erfolgreichen Aktionstag gilt ihnen, dem Jugendhaus M und den Aktiven des FK Asyl von der Fahrradwerkstatt.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 62

Update zum Artikel, 28.03.2017: Nach unseren Erkenntnissen hat das Landratsamt Tübingen dem (unten erwähnten) jungen Mann eine Duldung für die Dauer seiner Ausbildung ausgesprochen.

Angst vor negativem Asylbescheid

Viele der in Mössingen untergebrachten jungen Männer aus Afghanistan leben in ständiger Angst davor, dass ihr Asylantrag negativ entschieden wird und als Folge eine Abschiebung droht. Dabei kann es zu höchst dramatischen persönlichen Reaktionen der Betroffenen kommen. Davon erfährt die Öffentlichkeit häufig nichts, und die Betreuer sind zu Verschwiegenheit verpflichtet.

Gut integriert – Trotzdem droht Abschiebung

Anders ist es im jüngsten Fall eines jungen, afghanischen Mannes. Im „Steinlachboten“ vom Dienstag kann man Einzelheiten erfahren. Für alle, die sich für den Geflüchteten einsetzen und für den Unternehmer, der mit viel Mühe einen Ausbildungsplatz für den jungen Mann einrichten konnte, droht nun im Falle der Abschiebung die Zerstörung mehrmonatiger Arbeit und Betreuungsleistung. Es ist unverständlich, dass einerseits ein Fachkräftemangel beklagt wird, aber dann ein in Berufsausbildung befindlicher junger Mann in einem „Mangelberuf“ mit seiner Abschiebung rechnen muss. Auch für die Arbeitskollegen ist das unverständlich. Für das Asylverfahren durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge spielt die Integrationsbemühung zwar keine Rolle. Bei der Prüfung der Gründe, eine Abschiebung nicht durchzuführen, muss dies aber berücksichtigt werden. Dafür ist das Bundesland zuständig.

Es gibt keine Sicherheit in Afghanistan

Der FK Asyl fordert das Land Baden-Württemberg auf, keine Abschiebungen nach Afghanistan durchzuführen. Andere Bundesländer haben derartige Abschiebungen wegen der Unsicherheit in Afghanistan ausgesetzt.

Michael Mautner

Link auf den Artikel im Tagblatt.

Mössingen hilft! – Nummer 61

Das „Café International“

Alle 14 Tage jeweils am Mittwoch von 16.00 – 18.30 Uhr lädt das „Café International“ Geflüchtete und Einheimische zu zwanglosen Begegnungen in freundlicher Atmosphäre ein. Der Saal im katholischen Gemeindehaus wird dazu von den Helferinnen und Helfern hergerichtet. Am Ausschank gibt es Kuchen und Gebäck. Tee und Kaffee oder einfach Wasser können sich die Gäste selbst abholen. Der große Saal füllt sich nach und nach; häufig kommen Familien mit ihrer jeweiligen deutschen Begleitung. Im Nebenraum gibt es Spiel- und Bastelangebote für Kinder. Eine Gruppe älterer Schülerinnen und Schüler hilft den Erwachsenen bei der Kinderbetreuung.

Ort der Begegnung

Während die Kinder beschäftigt sind, entwickeln sich im großen Saal lebhafte Gespräche. Neuigkeiten werden ausgetauscht. Informationen werden weitergegeben. Oft kommen Geflüchtete mit besonderen Anliegen zu Aktiven des FK Asyl, die sich um Lösung der Probleme kümmern. Es werden Termine vereinbart. Der Nachmittag dient aber auch zur ersten Kontaktaufnahme, aus denen oft dauerhafte Patenschaften entstehen. Den Geflüchteten können wichtige Adressen und professionelle Hilfen empfohlen oder vermittelt werden. Aber auch untereinander können die neu hier angekommenen Menschen miteinander Kontakt aufnehmen und sich über den Alltag in Mössingen austauschen: Wann hat der Tafelladen geöffnet? Wann kann mein Kind einen Kindergartenplatz bekommen? Wo gibt es Sprachkurse? Wo gibt es günstige Waren? Wer hilft bei Umzug und Wohnungseinrichtung?  Da es sich bei dem „Café International“ um ein Angebot zur offenen und unkomplizierten  Begegnung handelt, kann jeder dort vorbeischauen.

Gute Kooperation

Der FK Asyl freut sich über diese Einrichtung als ein gelungenes Beispiel für die Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde mit Unterstützung durch die evangelischen Kirchengemeinden.

Bei Interesse dürfen Sie gerne einen Blick auf die aktuellen Termine des Café International in unserem Kalender werfen.

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 59

Belohnungsfest

Zahlreiche ehrenamtlich tätige Mitglieder des FK Asyl und Gäste waren am Freitagabend der Einladung zum „Belohnungsfest“ gefolgt. In der Lobby des katholischen Gemeindehauses konnten beim zwanglosen Gespräch ein Gläschen getrunken und alte oder neue Bekannte getroffen werden. Nach der Begrüßung der Gäste verzauberten zwei Schüler das Publikum mit ihren Kunststücken. Herr OB Bulander dankte in seinem Grußwort für das Engagement der ehrenamtlich Aktiven des FK Asyl und den Unterstützern aus Kirchengemeinden und anderen Organisationen. Das gemeinsame Abendessen trug zur angenehmen Stimmung bei. Vor dem Nachtisch konnten Kiwi und Knopf, zwei Clowns aus Tübingen, mit ihrer grotesken Darbietung über Ordnung, Sauberkeit und Pünktlichkeit und den Fallstricken der Bürokratie Heiterkeit und Beifall auslösen. Den Rest des Abends füllte das lebendige und entspannte Beisammensein.

Anerkennung und Dank

Diese Veranstaltung dient dazu, den in der Flüchtlingsarbeit ehrenamtlich aktiven Menschen in Mössingen und Unterstützerinnen und Unterstützern anderer Organisationen Dank und Anerkennung auszudrücken. Für die in den verschiedenen Arbeitsbereichen tätigen Personen ist auch die Erfahrung wichtig, dass sie Teil eines umfangreichen Netzwerks von Hilfen für Geflüchtete sind. Das macht Mut und gibt Kraft für das weitere Engagement.

Dank den Unterstützern

Der FK Asyl ist froh, dass dieses „Belohnungsfest“ gelungen ist und dankbar für die Unterstützung durch die Stadt Mössingen und für die Bereitstellung der Räumlichkeiten durch die katholische Kirchengemeinde.

Mössingen hilft! – Nummer 58

vom Bleiberecht zu einer Bleibe

Bis vor einigen Monaten ist es gelungen, geflüchtete Familien mit Bleiberecht eine ansprechende Anschlussunterkunft – sprich Wohnung – zu vermitteln. Häufig waren private Vermieter und z. B. die „Kreisbau“ als gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft sowie die Stadt in der Lage und bereit, entsprechenden Familien eine Wohnung zu vermieten. Schon vor der Jahreswende deutete sich aber an, dass es für diese Personengruppe immer schwieriger wird, eine Anschlussunterkunft zu finden. Die Knappheit von entsprechendem Wohnraum hat dazu geführt, dass anders als im letzten Jahr diese Familien sehr lange in der Gemeinschaftsunterkunft, z.B. dem „Mehlgebäude“ oder in „Kurze Hirschen“ verbleiben müssen. Das wirkt sich einerseits auf die Integrationsbemühungen der betroffenen Familien aus, andererseits auch auf die Aktiven des FK Asyl, die viel Zeit und Energie bei der oft erfolglosen Wohnungssuche aufwenden. Häufig stellt sich Frustration bei Helfern und Betreuten ein.

Aufruf: Wohnungen gesucht

Der FK Asyl bittet alle Wohnungseigentümer, freie oder frei werdende Wohnungen für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen. Wohnraumgröße und Miete mit Nebenkosten müssen den Vorgaben des Jobcenters entsprechen. Dafür ist die Übernahme der Miete und Nebenkosten durch das Jobcenter gewährleistet. Es besteht also für Vermieter kein Risiko bei der Vermietung an Geflüchtete.

angespannter Wohnungsmarkt

Der FK Asyl hofft, dass die Stadt Mössingen ebenfalls mit Anschlussunterkünften hilft und zur generellen Entspannung auf dem Wohnungsmarkt einen Beitrag leistet. Der FK Asyl setzt sich für die in Mössingen lebenden, geflüchteten Menschen ein, versteht aber, dass auch andere Menschen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum haben.

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 57

Austausch mit Jugendlichen

Am vergangenen Samstag gab es zwei Veranstaltungen im katholischen Gemeindehaus, bei dem der FK Asyl beteiligt war. Zuerst fand der Firmtag mit katholischen Jugendlichen und ihren Betreuerinnen und Betreuern statt. Dort haben die jungen Menschen die Gelegenheit, sich im kleinen Kreis mit Vertretern verschiedener Hilfsorganisationen über deren Arbeit zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Der FK Asyl war zum dritten Mal dazu eingeladen.

Drei Frauen aus Afghanistan und dem Iran sowie ein syrischer Flüchtling nahmen mit Michael Mautner vom FK Asyl an dieser Begegnung mit jeweils 8 jungen Menschen teil. Es entwickelte sich bei beiden Gesprächsrunden ein intensiver Austausch, bei dem die Geflüchteten freimütig über ihre Fluchtgründe und die lebensgefährlichen Fluchtwege berichteten. Fragen zur Wohnsituation und zu den Wünschen und Hoffnungen für die Zukunft wurden beantwortet.

Die jungen Menschen waren sichtlich beeindruckt von der persönlichen Begegnung und drückten ihren Respekt über die bereits guten Sprachkenntnisse und den Mut bei der Flucht gegenüber den geflüchteten Menschen aus.

Theater für einen guten Zweck

Am Abend wurde das Theaterstück „Bandscheibenvorfall“ von der Gruppe TackLack aus Tübingen aufgeführt, das mit großem Beifall des Publikums bedacht wurde. Da die Veranstaltung kostenlos war, wurde um Spenden gebeten. Der Erlös kommt dem FK Asyl für die Einrichtung eines Beratungsraums im Mütterzentrum mit Laptop, Drucker und anderem zugute. Der FK Asyl dankt dem Familienkreis der katholischen Kirchengemeinde herzlich für diese großzügige Unterstützung.

Gesucht: Mitarbeitende für Hausaufgabenbetreuung

Der FK Asyl bittet um Mithilfe bei der Betreuung der Schulkinder aus Flüchtlingsfamilien. Dazu findet freitags von 14.30 – 16.00 Uhr im Mütterzentrum eine individuelle Hausaufgabenbetreuung durch Mentoren statt. Wer Interesse und Zeit hat, wende sich bitte direkt an das Büro des Mütterzentrums.

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 55

Erfreuliche Nachrichten

Für einige afghanische Familien und eine syrische Familie begann das neue Jahr in Mössingen sehr erfreulich. Zwei der Familien erhielten kurz vor Jahreswechsel den Bescheid des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) über ihre volle Anerkennung als Geflüchtete mit 3-jährigem Bleiberecht. Dazu konnten eine afghanische und eine syrische Familie in Anschlussunterkünfte umziehen.

Hilfe wirkt und macht Mut

Erstmals legten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Mössingen mit Erfolg externe Sprachprüfungen in Tübingen ab, nachdem sie an dem dafür vom Müze eingerichteten Vorbereitungskurs im Alten Rathaus teilgenommen hatten. Nicht nur die Betroffenen selber sind erfreut und erleichtert über diese positiven Ereignisse und Ergebnisse, auch die vielen Aktiven des FK Asyl, die als Betreuerinnen, Betreuer oder Sprachlehrende daran beteiligt waren. Diese konkreten Beispiele aus dem Alltag zeigen, dass sich der Einsatz der Freiwilligen lohnt und die Mühe der Geflüchteten neue Perspektiven eröffnet und Motivation schafft. Auch für andere Geflüchtete wirken die Erfolge als Ansporn.

lust mitzuarbeiten?

Es werden weiterhin freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Über den Umfang des Engagements bestimmt jede/r selber.