Unterstützung bei Anwaltskosten

Widerspruchsverfahren gegen Entscheidungen des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) führen zu Anwaltskosten für Geflüchtete, die diese nicht immer selbst aufbringen können.

Wer Mittel aus Rechtshilfefonds für Geflüchtete beantragen möchte, kann sich an folgende Personen/Institutionen wenden:

  • Andreas Linder/Martin Fink, Sprechzeit jeweils Montag ab 18.00 Uhr im Mehlgebäude in Mössingen, Sozialraum Erdgeschoss
  • Ruben Malina vom Asylzentrum Tübingen, Sprechzeit jeweils Donnerstag 13.00 – 15.00 Uhr, Kurze Hirschen in Mössingen (im Sozialraum neben dem Büro von Frau Wiedmer/Bölke).
  • Asylzentrum Tübingen (siehe Wichtige Links)
  • Pro Asyl, Unterstützung über die entsprechenden Landesflüchtlingsräte möglich, siehe Link

Mössingen hilft! – Nummer 58

vom Bleiberecht zu einer Bleibe

Bis vor einigen Monaten ist es gelungen, geflüchtete Familien mit Bleiberecht eine ansprechende Anschlussunterkunft – sprich Wohnung – zu vermitteln. Häufig waren private Vermieter und z. B. die „Kreisbau“ als gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft sowie die Stadt in der Lage und bereit, entsprechenden Familien eine Wohnung zu vermieten. Schon vor der Jahreswende deutete sich aber an, dass es für diese Personengruppe immer schwieriger wird, eine Anschlussunterkunft zu finden. Die Knappheit von entsprechendem Wohnraum hat dazu geführt, dass anders als im letzten Jahr diese Familien sehr lange in der Gemeinschaftsunterkunft, z.B. dem „Mehlgebäude“ oder in „Kurze Hirschen“ verbleiben müssen. Das wirkt sich einerseits auf die Integrationsbemühungen der betroffenen Familien aus, andererseits auch auf die Aktiven des FK Asyl, die viel Zeit und Energie bei der oft erfolglosen Wohnungssuche aufwenden. Häufig stellt sich Frustration bei Helfern und Betreuten ein.

Aufruf: Wohnungen gesucht

Der FK Asyl bittet alle Wohnungseigentümer, freie oder frei werdende Wohnungen für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen. Wohnraumgröße und Miete mit Nebenkosten müssen den Vorgaben des Jobcenters entsprechen. Dafür ist die Übernahme der Miete und Nebenkosten durch das Jobcenter gewährleistet. Es besteht also für Vermieter kein Risiko bei der Vermietung an Geflüchtete.

angespannter Wohnungsmarkt

Der FK Asyl hofft, dass die Stadt Mössingen ebenfalls mit Anschlussunterkünften hilft und zur generellen Entspannung auf dem Wohnungsmarkt einen Beitrag leistet. Der FK Asyl setzt sich für die in Mössingen lebenden, geflüchteten Menschen ein, versteht aber, dass auch andere Menschen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum haben.

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 54

Ängste und Hoffnungen im alten Jahr

Der umfangreiche Artikel im „Steinlach-Boten“ über den Alltag in der Gemeinschaftsunterkunft „Mehlgebäude“ vom Dienstag zeigt, dass viele anfänglichen Ängste und Befürchtungen der Einheimischen sich durch alltägliche Begegnungen in ein gedeihliches und friedfertiges Miteinander verwandelt haben. Dies ist zu großen Teilen den unmittelbar für die Unterkunft Verantwortlichen und ihrer Arbeit zu verdanken. Beigetragen zu dieser Entwicklung haben gewiss auch die zahlreichen Bewohner selbst und die vielen ehrenamtlich Aktiven des FK Asyl. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit und für die Geflüchteten – nicht nur im Mehlgebäude. Auch die unmittelbaren Nachbarn haben ein entspanntes – ja freundliches – Verhältnis zu den neu in Mössingen unterge-brachten Menschen entwickelt.

Ängste und Hoffnungen im neuen Jahr

Neben diesen sehr erfreulichen Aspekten darf aber nicht übersehen werden, dass viele Geflüchtete mit großer Sorge in die nahe Zukunft blicken. Werden sie ein Bleiberecht erhalten? Werden sich ihre Bemühungen, sich in unseren Alltag durch Schulbesuch, Spracherwerb und auch Arbeitsaufnahme einzuleben, langfristig gelohnt haben? Wird es für diejenigen mit Bleiberecht eine Anschlussunterkunft bei uns geben? Werden sie weiterhin den Schutz und den Frieden in unserer Stadt erleben dürfen?

Mössingen hilft! – Nummer 24

Der Freundeskreis Asyl hat sich eine neue Struktur gegeben, weil es die zunehmenden Zahlen von Helferinnen/ Helfer und auch der Flüchtlinge erforderlich machten. Zu den offiziellen Sprecherinnen/ Sprecher wurden Claudia Lund, Renate Butt-Schmid und Michael Mautner gewählt.

Das „Mehlgebäude“ wird derzeit belegt. Es gibt dort einen Hausmeister und einen Sicherheitsdienst. Die zuständige Sozialarbeiterin ist Frau Kimmich.

Als Freundeskreis wollen wir das Zusammenleben und die Integration leichter machen. Wir helfen bei Behördengängen, geben als Tutoren Deutschunterricht, unterstützen Kooperationen in Schulen und Vereinen. Unsere deutschen Regeln und Werte können wir bei den nahen Kontakten zu Flüchtlingen vermitteln. Da die Zahl der Flüchtlinge derzeit ansteigt, freuen wir uns über Unterstützung weiterer Helferinnen und Helfer. Informationen finden Sie auf der Homepage des Freundeskreises Asyl.

Mössingen hilft! – Nummer 23

Mit der Ankunft der ersten neuen Flüchtlingsfamilien und einzelnen Flüchtlinge in der neuen Gemeinschaftsunterkunft neben der PAUSA in dieser Woche steigen sowohl die Zahl der hier untergebrachten Menschen als auch die damit verbundenen Aufgaben erheblich an.
So müssen zusätzliche Sprachkurse für Anfänger eingerichtet werden. Die Beratung und Betreuung wird vor Ort erfolgen.
Weitere Spiel- und Sportangebote müssen organisiert werden.
Neben den hauptamtlichen Verantwortlichen wird der FK Asyl einen wichtigen Beitrag auf dem Weg der Neuankömmlinge in unsere Gesellschaft leisten. Dazu benötigen wir neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Für die vom Mütter – und Familienzentrum organisierten Sprachkurse werden Tutoren gesucht. Um Familien und Einzelpersonen im Alltag zu begleiten, werden weitere ehrenamtliche HelferInnen gesucht. Die erfahreneren Aktiven des FK Asyl stehen für persönliche Gespräche und Fragen dazu bereit.

Wir möchten, dass die bislang in Mössingen erlebte Willkommenskultur mit Erfolg fortgeführt werden kann, und bitten daher um Ihre Unterstützung.

Wenden Sie sich dazu bitte an das Mütter- und Familienzentrum Tel. 0 74 73 85 99 oder per Mail an mueze.mossingen@gmail.com.