Mössingen hilft! – Nummer 69

positive Bilanz des Helfens

Am Samstag stellte der Leitartikel des „Schwäbischen Tagblatt“ die Arbeit des „Arbeitskreises Asyl Südstadt“ in Tübingen vor. Viele Aspekte der Hilfe entsprechen dem, was auch die aktiven Helferinnen und Helfer des FK Asyl Mössingen bei der Alltagsbegleitung Geflüchteter bewältigen und erfahren. Neben dem an dieser Stelle bereits geschilderten zeitlichen Aufwand und den damit verbundenen Belastungen gibt es viele positive Erlebnisse und Erfahrungen für die einheimischen Aktiven.

Kleine und große Erfolge

Wenn es z.B. gelingt, für eine Flüchtlingsfamilie mit Bleiberecht eine Wohnung bei einem privaten Eigentümer zu vermitteln, ist dies ein großer Erfolg. Der erfolgreiche Besuch eines Sprachkurses mit bestandener Prüfung wirkt entsprechend motivierend auf die Betreuerinnen oder Sprachtutoren. Wer Flüchtlingskinder nach „ihrem“ Kiga fragt, löst meistens glänzende Augen und ein fröhliches Gesicht bei ihnen aus. Äußerst positiv werden von Geflüchteten sowie den Aktiven des FK Asyl gemeinsame Feste und Veranstaltungen erlebt. Das Grillfest am Mittwoch im kath. Gemeindehaus im Rahmen des „Café International“ war eine solche gelungene Veranstaltung.

Aber auch die erfolgreiche Vermittlung einer Praktikumsstelle wirkt positiv. Besonders befriedigend und als Motivationsimpuls wirkt der positive Abschluss eines Asylverfahrens mit Aufenthaltsrecht. Auch die Vermittlung eines regulären Arbeitsplatzes und die damit verbundene zunehmende Selbstständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit sind für alle positive Erfahrungen. Nicht zuletzt die Entwicklung persönlicher Beziehungen und der Aufbau von Vertrauen sind unverzichtbar für ein länger anhaltendes Engagement. Dankbarkeit und Gastfreundschaft erleben die Aktiven des FK Asyl ohnehin regelmäßig.

Lust auf Mitarbeit?

Der FK Asyl bittet um Mitarbeiter*innen für eine gute Betreuung der Geflüchteten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Mütterzentrum. Jeder/jede bestimmt selbst über Art und Umfang des Engagements.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 68

Die richtige Beratung für junge Geflüchtete

Ein zusätzliches Beratungsangebot zur Berufsausbildung neben den bereits vorhandenen in Tübingen und Mössingen bietet seit kurzer Zeit K.I.O.S.K. in Tübingen. Das Kürzel bedeutet „Kontakte – Information – Orientierung – Selbstständigkeit – Kooperation“ und ist eine wichtige „Anlaufstelle zur Berufsorientierung für geflüchtete Jugendliche und ehrenamtlich Aktive“, wie es im Flyer heißt. Am Montagabend stellten zwei der Mitarbeiterinnen aus Tübingen ihr Projekt im Mehlgebäude den über 20 vorwiegend jungen, afghanischen und iranischen Geflüchteten vor. Dabei wurden die Möglichkeiten einer Berufsausbildung im dualen System ausführlich dargestellt.

Voraussetzungen für Berufsausbildung

Die Grundvoraussetzung dafür sind ausreichende Sprachkenntnisse, aber auch ausreichende mathematische Kenntnisse wegen der erheblichen Ansprüche der Berufsschule. Dagegen spielt der Status keine wesentliche Rolle, da auch mit einer Duldung eine Berufsausbildung möglich ist. Auch das Alter muss kein Hindernis für eine Berufsausbildung sein, sofern ein Ausbildungsbetrieb gefunden wird. Es kam zu einem lebhaften Austausch von Fragen und Antworten. Auch die Arbeitsaufnahme ohne Berufsausbildung wurde kurz behandelt.

Individuelle Beratung

Man kann sich bei K.I.O.S.K. individuell beraten lassen. Es werden auch Betriebsbesichtigungen organisiert und Gesprächsrunden mit bereits in Ausbildung befindlichen Geflüchteten veranstaltet. Der FK Asyl empfiehlt die Nutzung dieses wichtigen Beratungsangebots. Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 16 – 18 Uhr, Poststraße 10, 72070 Tübingen

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 67

Ehrenamt oder freiwillig engagiert?

Der Begriff der „ehrenamtlich“ tätigen Personen des FK Asyl ist irreführend. Treffender ist es, von freiwillig Engagierten zu sprechen, weil es wenig mit “Ehre“ oder „Amt“ zu tun hat, was diese Menschen leisten. Es handelt sich vielmehr um vielfältige, oft zeitraubende und manchmal auch frustrierende Arbeit für die Geflüchteten und mit den Geflüchteten. Hier einige konkrete Beispiele:

Besuch beim Kinderarzt

Für den Besuch beimKinderarzt macht eine Familienbegleiterin des FK Asyl h in Absprache mit der Sozialarbeiterin zunächst einen Termin aus. Dann muss sie den Eltern erklären, den richtigen Berechtigungsschein für die ärztliche Behandlung unbedingt mitzubringen. Außerdem ist die Einhaltung des Termins und Pünktlichkeit unbedingt erforderlich, weil man in Deutschland ohne pünktliches Erscheinen keine Behandlung erwarten kann. Es muss eine Übersetzerin organisiert werden. Das ist über die Caritas möglich oder über einen Pool des FK Asyl, sollte aber ca. eine Woche vor dem Arzttermin erfolgen, weil diese sehr stark gefragt sind. Ärzte, die selbst keinen direkten Zugang zu einem fachlich geschulten Übersetzer haben, führen ohne Übersetzer keine Behandlungen durch. Mütter von Kleinkindern erhalten ein Heft, das (Vorsorge-)Untersuchungen/ Impfungen dokumentiert: Hier muss viel erklärt werden, da dies in den Herkunftsländern unbekannt ist. Man sieht also: Allein ein Arztbesuch ist eine sehr aufwändige Arbeit!

Das Amt: Formulare, Anträge, Dokumente

Noch zeitaufwendiger ist der Umgang mit Ämtern. Jedes amtliche Schreiben muss genau erklärt werden, da die notwendigen Sprachkenntnisse auch nach dem Besuch von Sprachkursen dafür nicht ausreichen. Die Begleitung zu Ämtern, die vielen Anträge und das Ausfüllen von Formularen ist selbst für Einheimische äußerst kompliziert. Für den Antrag auf Verlängerung des Aufenthalts für anerkannte Flüchtlinge z.B, müssen unglaublich viele Formulare/Dokumente ausgefüllt oder beigebracht werden. Die Ämter sind aber auch häufig das größte Hindernis bei der Lösung praktischer Probleme: Ohne die Genehmigung oder Zustimmung einer Behörde, z.B. dem Auslandsamt, werden Anträge an andere Ämter, z.B. die Familienkasse, nicht bearbeitet.

Die Mühen der freiwilligen Helferinnen und Helfer

Alles dies ist extrem zeitaufwendig und erfordert auch sehr viel Geduld; von Warteschleifen bei Telefonaten mit Ämtern ganz zu schweigen. Also zusammengefasst: wenig „Ehre“, viel „Amt“ und glüchlicherweise noch viel mehr „freiwilliges Engagement“.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 66

Das MGH/Mütter- und Familienzentrum e.V. – unerlässlich für den FK Asyl

Anlässlich des Jubiläums des Mütterzentrums (MüZe) soll dessen bedeutender Beitrag bei der Entstehung und Entwicklung der Flüchtlingsarbeit in Mössingen gewürdigt werden.

Gründung des FK Asyl

Der FK Asyl ist von Menschen aus der Mössinger Bevölkerung unter dem Dach des Vereins MuT (Mitverantwortung und Teilnahme e.V.) gegründet worden als Flüchtlinge/Asylsuchende durch die Balkankonflikte auch uns erreichten. Nach der Befriedung der Region löste sich die Gruppe auf.

Neustart 2010

Mitglieder des Mütterzentrums (MüZe) haben den Freundeskreis unter ihrem Dach wiederbelebt. Ausschlaggebend waren wiederzunehmende Flüchtlingszahlen ab ca. 2010. Eine sehr rührige, kleine Gruppe kümmerte sich engagiert um ankommende Asylsuchende. Mit der jüngsten starken Zunahme von Geflüchteten wuchs auch die Zahl der freiwillig Engagierten an.

Bedeutender Beitrag zum FK Asyl

Der FK Asyl musste keine eigenen Räume suchen und konnte sich auf das Müze-Büro als zuverlässigen Ort für alle anfallenden organisatorischen Angelegenheiten verlassen. Es ist die Anlaufstelle des FK Asyl und hat sich damit auch viel Arbeit verschafft. Die im Müze aktiven Menschen organisieren aber auch die Sprachkurse für Anfänger, leisten Betreuungsarbeit für die Kinder von Geflüchteten während der Sprachkurse im Alten Rathaus und der evangelisch-methodistischen Kirche, sind am interkulturellen Gartenprojekt beteiligt, bieten Hilfen für Schwangere an und Hausaufgabenhilfe für Schulkinder. Mehrmals konnten Kinder von Geflüchteten am Sommerferiencamp „Wirlewitz“, auch unter dem Dach des Müze, teilnehmen.

Dank für professionelle Unterstützung

Ganz wichtig für die Arbeit des FK Asyl ist die problemlose Bereitstellung von gemütlichen Räumen für Sitzungen und Besprechungen. So konnte ein gut funktionierendes Netzwerk für die Betreuung der Geflüchteten entwickelt werden, das ohne die professionelle Unterstützung durch die engagierten Aktiven des Müze nicht denkbar ist. Dafür dankt der FK Asyl allen Aktiven des Müze ganz herzlich.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 65

Beratung und Hilfe für Geflüchtete im Asylverfahren

Am Montag startet im Mehlgebäude ein wichtiges Hilfsangebot für Geflüchtete. Mit Unterstützung durch den FK Asyl und die Stadt Mössingen bieten zwei Vereine aus Tübingen mit langer Erfahrung bei der Unterstützung Geflüchteter ihre Hilfe unter dem Titel „info asyl“ an. Das Team um Andreas Linder und Martin Fink ist jeweils am Montag von 18.00 – 20.00 Uhr im Sozialraum des Mehlgebäudes anwesend. Schwerpunkt ist die Beratung beim Asylverfahren, die Vorbereitung auf die Anhörung beim Bamf und Begleitung dorthin. Nach Abschluss des Verfahrens kann weitere Hilfe angeboten oder vermittelt werden.

Existenzielle Bedeutung

Für viele Geflüchtete sind diese Hilfen bei allgemeiner Verschlechterung der Bleibeperspektive und Zunahme von Ablehnungen oder geringerem Schutzstatus bei „subsidiärem Schutz“ oft von existenzieller Bedeutung. Bei kompetenter Beratung und guter Vorbereitung Geflüchteter während des Asyl- verfahrens verbessern sich die Chancen auf ein Bleiberecht erheblich. Der FK Asyl hofft auf eine positive Wirkung der Hilfe.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 64

Ehrung durch die Stadt Mössingen

Für ihr mehrjähriges Engagement für Geflüchtete wurde Claudia Lund, Sprecherin des Freundeskreises Asyl Mössingen, neben 8 weiteren Bürgerinnen und Bürgern aus Mössingen aus anderen Organisationen am Freitagabend durch OB Bulander mit der Ehrennadel samt Urkunde ausgezeichnet.

Würdigung aller Mitglieder des FK Asyl

In der Vorstellung ihrer Arbeit stellte OB Bulander neben dem großen persönlichen Einsatz von Claudia Lund dar, dass mit der Auszeichnung auch das wichtige Engagement aller Mitglieder des Freundeskreises Asyl Mössingen gewürdigt wird. Hervorgegangen ist die Gruppe 2010 zunächst aus einigen engagierten Frauen des Mütterzentrums, nachdem die ( usprünglich während des Konflikts auf dem Balkan entstandene Gruppe) nicht mehr aktiv war. Claudia Lund trat 2010 mit weiteren neuen Mitstreiter*innen dieser Neugründung bei. Mit der großen Zahl nach Mössingen gelangter Geflüchteter schlossen sich viele neue Mitglieder dem FK Asyl an, um sich um die Geflüchteten vor Ort zu kümmern.

Netzwerke in der Flüchtlingsarbeit

So entstand innerhalb kurzer Zeit ein Netzwerk von Hilfen, das ohne die tatkräftige Mitwirkung durch Claudia Lund so nicht entstanden wäre. Ihre zahlreichen Kontakte zu Kirchengemeinden, der Stadtverwaltung und Vereinen nutzte Claudia Lund zum Ausbau der Hilfen und der Beratung von Geflüchteten. Der FK Asyl Mössingen freut sich mit Claudia Lund für die Würdigung seines Einsatzes für die Geflüchteten.

Mössingen hilft! – Nummer 63

Der Fahrradaktionstag…

Das Quenstedt-Gymnasium versteht sich als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.“ Daraus ergab sich bereits im letzten Sommer ein Aktionstag für Geflüchtete mit vielen Mitmach-Angeboten in der Schule.

Engagierte Schüler*innen und Sylvia Thonak als Lehrende haben sich in diesem Jahr mit dem Jugendhaus M und der Fahrradwerkstatt des FK Asyl zu einer Kooperation zusammengefunden. Nach intensiver Vorbereitung mit Flyern in mehreren Sprachen und der Einrichtung der Räume im Erdgeschoss des Jugendhauses M konnte letzten Mittwoch ein Fahrradaktionstag angeboten werden. Dazu konnten Fahrräder für einen intensiven Sicherheitscheck mitgebracht und unter fachmännischer Anleitung mit Ersatzteilen repariert werden, die die Fahrradwerkstatt kostenfrei zur Verfügung stellte.

…ein Beispiel für gelungene Kooperation

Es entwickelte sich den ganzen Tag über ein lebhafter Betrieb min zahlreichen Kontakten zwischen Geflüchteten sowie Schüler*innen und den Aktiven der Fahrradwerkstatt. Neben der Arbeit an den Rädern waren Informationen zur Verkehrssicherheit in den Räumen angebracht, ein Parcours konnte bewältigt werden und weitere Aktivitäten wurden von den Schüler*innen und dem Jugendhaus M angeboten. Das schöne Wetter war das Sahnehäubchen bei dieser von allen als positiv erlebten Veranstaltung. Der FK Asyl schätzt das Engagement der Schüler*innen des Quenstedt- Gymnasiums und von Sylvia Thonak sehr. Unser Dank für diesen erfolgreichen Aktionstag gilt ihnen, dem Jugendhaus M und den Aktiven des FK Asyl von der Fahrradwerkstatt.

 

Michael Mautner

Mössingen hilft! – Nummer 62

Update zum Artikel, 28.03.2017: Nach unseren Erkenntnissen hat das Landratsamt Tübingen dem (unten erwähnten) jungen Mann eine Duldung für die Dauer seiner Ausbildung ausgesprochen.

Angst vor negativem Asylbescheid

Viele der in Mössingen untergebrachten jungen Männer aus Afghanistan leben in ständiger Angst davor, dass ihr Asylantrag negativ entschieden wird und als Folge eine Abschiebung droht. Dabei kann es zu höchst dramatischen persönlichen Reaktionen der Betroffenen kommen. Davon erfährt die Öffentlichkeit häufig nichts, und die Betreuer sind zu Verschwiegenheit verpflichtet.

Gut integriert – Trotzdem droht Abschiebung

Anders ist es im jüngsten Fall eines jungen, afghanischen Mannes. Im „Steinlachboten“ vom Dienstag kann man Einzelheiten erfahren. Für alle, die sich für den Geflüchteten einsetzen und für den Unternehmer, der mit viel Mühe einen Ausbildungsplatz für den jungen Mann einrichten konnte, droht nun im Falle der Abschiebung die Zerstörung mehrmonatiger Arbeit und Betreuungsleistung. Es ist unverständlich, dass einerseits ein Fachkräftemangel beklagt wird, aber dann ein in Berufsausbildung befindlicher junger Mann in einem „Mangelberuf“ mit seiner Abschiebung rechnen muss. Auch für die Arbeitskollegen ist das unverständlich. Für das Asylverfahren durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge spielt die Integrationsbemühung zwar keine Rolle. Bei der Prüfung der Gründe, eine Abschiebung nicht durchzuführen, muss dies aber berücksichtigt werden. Dafür ist das Bundesland zuständig.

Es gibt keine Sicherheit in Afghanistan

Der FK Asyl fordert das Land Baden-Württemberg auf, keine Abschiebungen nach Afghanistan durchzuführen. Andere Bundesländer haben derartige Abschiebungen wegen der Unsicherheit in Afghanistan ausgesetzt.

Michael Mautner

Link auf den Artikel im Tagblatt.

Mössingen hilft! – Nummer 61

Das „Café International“

Alle 14 Tage jeweils am Mittwoch von 16.00 – 18.30 Uhr lädt das „Café International“ Geflüchtete und Einheimische zu zwanglosen Begegnungen in freundlicher Atmosphäre ein. Der Saal im katholischen Gemeindehaus wird dazu von den Helferinnen und Helfern hergerichtet. Am Ausschank gibt es Kuchen und Gebäck. Tee und Kaffee oder einfach Wasser können sich die Gäste selbst abholen. Der große Saal füllt sich nach und nach; häufig kommen Familien mit ihrer jeweiligen deutschen Begleitung. Im Nebenraum gibt es Spiel- und Bastelangebote für Kinder. Eine Gruppe älterer Schülerinnen und Schüler hilft den Erwachsenen bei der Kinderbetreuung.

Ort der Begegnung

Während die Kinder beschäftigt sind, entwickeln sich im großen Saal lebhafte Gespräche. Neuigkeiten werden ausgetauscht. Informationen werden weitergegeben. Oft kommen Geflüchtete mit besonderen Anliegen zu Aktiven des FK Asyl, die sich um Lösung der Probleme kümmern. Es werden Termine vereinbart. Der Nachmittag dient aber auch zur ersten Kontaktaufnahme, aus denen oft dauerhafte Patenschaften entstehen. Den Geflüchteten können wichtige Adressen und professionelle Hilfen empfohlen oder vermittelt werden. Aber auch untereinander können die neu hier angekommenen Menschen miteinander Kontakt aufnehmen und sich über den Alltag in Mössingen austauschen: Wann hat der Tafelladen geöffnet? Wann kann mein Kind einen Kindergartenplatz bekommen? Wo gibt es Sprachkurse? Wo gibt es günstige Waren? Wer hilft bei Umzug und Wohnungseinrichtung?  Da es sich bei dem „Café International“ um ein Angebot zur offenen und unkomplizierten  Begegnung handelt, kann jeder dort vorbeischauen.

Gute Kooperation

Der FK Asyl freut sich über diese Einrichtung als ein gelungenes Beispiel für die Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde mit Unterstützung durch die evangelischen Kirchengemeinden.

Bei Interesse dürfen Sie gerne einen Blick auf die aktuellen Termine des Café International in unserem Kalender werfen.

Michael Mautner