Rede zum „Dankesfest“ 2018

Rede von Michael Mautner zum „Dankesfest“, gehalten am 11. April 2018, im katholischen Gemeindehaus.

Guten Abend, verehrter Herr Bulander, lieber Boris Kühn, geschätzte Kooperationspartnerinnen und -partner des Freundeskreises Asyl, sowie alle freiwillig engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Freundeskreises Asyl.

Wir wollen uns am heutigen Abend nicht mit den Problemen und Aufgaben bei der Betreuung von Geflüchteten beschäftigen. Vielmehr gönnen wir uns ein entspanntes und fröhliches Beisammensein.

Als erstes möchte ich mich im Namen meiner beiden Kolleginnen Renate Butt-Schmid und Claudia Lund bei allen ausdrücklich für die von Ihnen und euch geleistete Arbeit für die Geflüchteten herzlich bedanken. Dies ist im abgelaufenen Jahr wieder mit viel Herzblut, Ausdauer und Geduld geschehen. Es ist nicht selbstverständlich, was jede und jeder von euch und von den Kooperationspartnern Tag für Tag leistet. Und das Ergebnis kann sich durchaus – auch über Mössingen hinaus – sehen lassen.

Stadt Mössingen – gute Zusammenarbeit

Ich bedanke mich ausdrücklich für die Kooperation mit und Hilfe durch die Stadt Mössingen, für Anregungen, organisatorische und materielle Unterstützung durch Boris Kühn. Sowohl Sie, Herr Bulander, als auch Boris Kühn und die zuständigen Verantwortlichen der Stadtverwaltung nehmen unsere Anliegen nicht nur zur Kenntnis, sondern auch ernst und bemühen sich um Lösung anstehender Probleme. Beispielhaft seien hier der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze und die Schaffung von Wohnraum genannt. Auch für die großzügige Unterstützung des heutigen Danke-schönfestes danke ich herzlich.

Kirchengemeinden – Räumlichkeiten und ehrenamtliches Engagement

Unser Dank gilt den Kirchengemeinden: der katholischen Kirchengemeinde für die Bereitstellung dieses schönen Raumes und das Engagement vieler Gemeindemitglieder in der Flüchtlingsarbeit. Dieses ist wesentlich für die positive Resonanz unserer Flüchtlingsarbeit in der Stadt. Daran haben alle Kirchengemeinden einen unschätzbaren Anteil. Die evangelische Kirchengemeinde trägt das Café International mit. Sie ist auf vielfältige Weise mit ihren Kirchengemeinden in Mössingen mit der Flüchtlingsarbeit verbunden. Der evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde gilt mein besonderer Dank für die Bereitstellung des Gemeindehauses für die Sprachkurse vor Ort bis zu den Osterferien.

Schulen, Vereine, …

Ein Wort des Dankes geht an die Schulen, die auf unterschiedliche Weise unsere Arbeit unterstützen. Ich erinnere an die Einrichtung des Internetzugangs im Mehlgebäude durch Lehrer und Schüler*innen des Quenstedt-Gymnasiums, einen Fahrrad- und Schulaktionstag dort, die Benefizsammlung des Firstwald-Gymnasiums zu Weihnachten, die Leitung des Fußballtrainings für männliche Geflüchtete seit nunmehr 3 Jahren jeden Montag durch Sportlehrer der Dreifürstensteinschule, sowie die Hilfen durch Schüler*innen verschiedener Schulen bei der Betreuung von Flüchtlings-kindern.

Den Sportvereinen gilt mein Dank, die Geflüchtete selbstverständlich in ihre Reihen aufgenommen und am normalen Training und Vereinsleben teilnehmen lassen.

Ich möchte auch den Tafelgarten erwähnen, der ein gelungenes Beispiel eines interkulturellen Projekts darstellt und deren Betreiber sich regelmäßig zu einem gemeinsamen Essen treffen.

Dank an die FREUNDINNEN des FK ASYL

Unseren großen Dank, Respekt und außerordentliche Wertschätzung verdient ihr, liebe Freundinnen und Freunde des FK Asyl. Ohne euren täglichen Einsatz, eure Beharrlichkeit, Verantwortung und Zuverlässigkeit wäre das Netzwerk von Hilfen, das heute in Mössingen existiert, nicht entstanden. Es ist für mich auch persönlich eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte, dass solidarisches Handeln von freiwillig engagierten Menschen – häufig Ruheständler*innen – Erfolge zeitigt. Mit Unterstützung durch die jüngeren Aktiven beweisen wir unruhigen Ruheständler, dass man mit den vorhandenen Kompetenzen und der Lebenserfahrung durchaus etwas in der Stadt rocken kann! Das wollen wir heute feiern!

 Daher begrüße ich……

  • die Boygroup von der Fahrradwerkstatt;
  • die Logistiker, die Umzüge durchführen und ein Möbellager betreiben;
  • die Frauen von der Nähwerkstatt;
  • die Hausaufgabenhelferinnen und -helfer;
  • die Frauen der AG Arbeitsmarktintegration;
  • in Abwesenheit Manuel Wolf, der unsere Webseite so hervorragend zu Geltung bringt und heute leider verhindert ist;
  • die Betreuerinnen der Kleinkinder im Mütterzentrum (Müze);
  • die Frauen, die im Müze für den FK Asyl die Büro- und Organisationsarbeit leisten;
  • die Sprachtutor*innen, die so elementar wichtige Arbeit im Alten Rathaus leisten;
  • die Familienbegleiter*innen, die sich um die unmittelbaren Belange der Geflüchteten mit viel Geduld, Ausdauer und Beharrlichkeit kümmern. 

Als Gäste unseres Festes begrüße ich 4 Musiker aus Tübingen, die sich und ihr Pro-gramm selbst vorstellen werden. Bereits jetzt möchte ich mich bei den emsigen Helferinnen und Helfern in der Küche und dem Haus für ihren Einsatz bedanken.

An dieser Stelle möchte ich alle bitten, einen Moment der Stille miteinander für die leider im November 2016 und 2017 verstorbenen Johannes Kepplinger und Agnes Walker zu teilen, die auf verschiedene Weise Freunde, Helfer und Weggefährten für uns und die Geflüchteten waren.

 Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Michael Mautner