Mössingen hilft! – Nummer 70

WLAN durch Vorbildliches Engagement

Einem Team aus Schüler*innen des Quenstedt-Gymnasiums und dem anleitenden Lehrerehepaar Frank Schiebel und Anni Theil-Schiebel ist es zu verdanken, dass im Mehlgebäude seit kurzer Zeit freier Zugang zum Internet möglich ist. Durch die Verbindung des Freifunk-Netzes des Gymnasiums mit dem Mehlgebäude können die Bewohner nun mit der Außenwelt kommunizieren. Dieses seit langer Zeit schon geplante Vorhaben konnte nun nach Wegfall der Bedenken des Landratsamtes wegen der sog. „Störerhaftung“ mit erheblichem Arbeitsaufwand, aber geringem Kostenaufwand in die Tat umgesetzt werden. Der FK Asyl hat das Projekt von Anbeginn unterstützt und wird die anfallenden Unkosten aus dem Spendenaufkommen erstatten.

Win-Win-Situation

Aber nicht nur die Bewohner im Mehlgebäude profitieren von dem Projekt. Auch die engagierten jungen Menschen können nicht nur Anerkennung und Dankbarkeit ernten; sie hatten die außergewöhnliche Gelegenheit, durch dieses Projekt ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in die Praxis umzusetzen. Neudeutsch spricht man bei einem solchen Resultat von einer „Win-Win-Situation“.

Eine Idee für die ganze STadt?

Auch für die Stadt Mössingen und ihre Gewerbetreibenden kann damit ein Anstoß gegeben werden, ein Freifunk-Netzwerk mit kostenlosem WLAN-Zugang für Benutzer und Besucher einzurichten, wie es etliche Touristengemeinden im Schwarzwald bereits haben.

 

Michael Mautner