Unterstützung bei Anwaltskosten

Widerspruchsverfahren gegen Entscheidungen des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) führen zu Anwaltskosten für Geflüchtete, die diese nicht immer selbst aufbringen können.

Wer Mittel aus Rechtshilfefonds für Geflüchtete beantragen möchte, kann sich an folgende Personen/Institutionen wenden:

  • Andreas Linder/Martin Fink, Sprechzeit jeweils Montag ab 18.00 Uhr im Mehlgebäude in Mössingen, Sozialraum Erdgeschoss
  • Ruben Malina vom Asylzentrum Tübingen, Sprechzeit jeweils Donnerstag 13.00 – 15.00 Uhr, Kurze Hirschen in Mössingen (im Sozialraum neben dem Büro von Frau Wiedmer/Bölke).
  • Asylzentrum Tübingen (siehe Wichtige Links)
  • Pro Asyl, Unterstützung über die entsprechenden Landesflüchtlingsräte möglich, siehe Link

Mössingen hilft! – Nummer 69

positive Bilanz des Helfens

Am Samstag stellte der Leitartikel des „Schwäbischen Tagblatt“ die Arbeit des „Arbeitskreises Asyl Südstadt“ in Tübingen vor. Viele Aspekte der Hilfe entsprechen dem, was auch die aktiven Helferinnen und Helfer des FK Asyl Mössingen bei der Alltagsbegleitung Geflüchteter bewältigen und erfahren. Neben dem an dieser Stelle bereits geschilderten zeitlichen Aufwand und den damit verbundenen Belastungen gibt es viele positive Erlebnisse und Erfahrungen für die einheimischen Aktiven.

Kleine und große Erfolge

Wenn es z.B. gelingt, für eine Flüchtlingsfamilie mit Bleiberecht eine Wohnung bei einem privaten Eigentümer zu vermitteln, ist dies ein großer Erfolg. Der erfolgreiche Besuch eines Sprachkurses mit bestandener Prüfung wirkt entsprechend motivierend auf die Betreuerinnen oder Sprachtutoren. Wer Flüchtlingskinder nach „ihrem“ Kiga fragt, löst meistens glänzende Augen und ein fröhliches Gesicht bei ihnen aus. Äußerst positiv werden von Geflüchteten sowie den Aktiven des FK Asyl gemeinsame Feste und Veranstaltungen erlebt. Das Grillfest am Mittwoch im kath. Gemeindehaus im Rahmen des „Café International“ war eine solche gelungene Veranstaltung.

Aber auch die erfolgreiche Vermittlung einer Praktikumsstelle wirkt positiv. Besonders befriedigend und als Motivationsimpuls wirkt der positive Abschluss eines Asylverfahrens mit Aufenthaltsrecht. Auch die Vermittlung eines regulären Arbeitsplatzes und die damit verbundene zunehmende Selbstständigkeit und finanzielle Unabhängigkeit sind für alle positive Erfahrungen. Nicht zuletzt die Entwicklung persönlicher Beziehungen und der Aufbau von Vertrauen sind unverzichtbar für ein länger anhaltendes Engagement. Dankbarkeit und Gastfreundschaft erleben die Aktiven des FK Asyl ohnehin regelmäßig.

Lust auf Mitarbeit?

Der FK Asyl bittet um Mitarbeiter*innen für eine gute Betreuung der Geflüchteten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Mütterzentrum. Jeder/jede bestimmt selbst über Art und Umfang des Engagements.

 

Michael Mautner