Mössingen hilft! – Nummer 53

Aktion Wunschbaum

Auch in diesem Jahr gibt es die „Aktion Wunschbaum“. Damit möchte die Diakonie-Sozialstation zusammen mit den Kirchengemeinden, der „Mössinger Tafel“ und dem Freundeskreis Asyl allen Kindern aus bedürftigen Familien bis 15 Jahren ein Weihnachtsgeschenk übergeben.

Zum Ablauf

Sie oder ihre Eltern schreiben den Geschenkwunsch auf ein Blatt und hängen es an einen der dafür vorgesehenen Weihnachtsbäume. Spender lösen diese Wünsche dann ein. Dabei kann es sich um Sachgeschenke oder auch Gutscheine handeln.

Danke

Für das Gelingen dieser schönen Aktion bedankt sich der FK Asyl bei allen Beteiligten und den Spendern ganz herzlich.

 

Mössingen hilft! – Nummer 50

Wohnraum = Lebensraum?

Wer regelmäßig Geflüchtete in den Gemeinschaftsunterkünften besucht und ihnen den Alltag bewältigen hilft, ist immer wieder erstaunt, in welch beengten Wohnverhältnissen die Geflüchteten über Monate, manchmal Jahre, leben müssen.

Die Asylverfahren dauern zur Zeit durchschnittlich ca. 6 Monate vom Zeitpunkt der Antragstellung bis zur endgültigen Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge ( BAMF). Von den seit März im Mehlgebäude lebenden Menschen konnten bislang noch nicht einmal alle einen Asylantrag beim BAMF stellen. Viele Familien leben mit 4-5 Personen, manche mit Neugeborenen, in einem Raum. Bislang gilt eine Größe von 4,5 m² Wohnfläche pro Person, nicht eingerechnet die Gemeinschaftsräume wie Küche und Sanitärräume.

Der FK Asyl erwartet, dass ab Januar 2017 die ursprünglich vorgesehene Wohnfläche von 7 m² pro Person die Regel bei der Belegung sein wird, damit sich zumindest vorübergehend die Situation für die Geflüchteten etwas entspannt. Bei der Berücksichtigung des besonderen Schutzbedürfnisses für Neugeborene und ihre Mütter/Väter erwartet der FK Asyl, dass das Landratsamt von der Härtefallregel, die das Gesetz vorsieht, Gebrauch macht und diesen besonders Schutzbedürftigen eigene Wohnungen zuweist.

Der FK Asyl ruft alle potenziellen Vermieterinnen und Vermieter auf, Wohnungen für anerkannte Geflüchtete zur Verfügung zu stellen. Sie können diese auch der Stadt Mössingen melden. Die Mieten sowie Nebenkosten werden für solche Anschlussunterkünfte vom Jobcenter übernommen.