Familienpatenschaft

Eine Familienpatenschaft kann einer Flüchtlingsfamilie das Einleben am Anfang sehr erleichtern.

Begleitung bei Arztbesuchen, Hilfe beim Verstehen von „Amts-Deutsch“, Ausfüllen von Anträgen, Kontakt mit Rechtsanwälten, Schulen, Kindergärten, Behörden – soweit es nicht von der zuständigen Sozialarbeiterin bearbeitet werden kann.

Genauso wichtig: zusammen sein mit genug Zeit zum Sprechen (lernen) und/oder Spielen mit den Kindern. Das geht leichter, wenn es eine gemeinsame Sprache gibt. Wenn nicht, merken alle Beteiligten schnell, ob eine Verständigung und Begleitung möglich und sinnvoll ist.

Solch eine Begleitung braucht außer gutem Willen auch viel Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen, Offenheit, Toleranz und Flexibilität. Aber auch die Fähigkeit zur Abgrenzung, zum Umgang mit Unsicherheit und Enttäuschungen ist notwendig. Begleiten, nicht Betreuen, eher fragen und genau hin hören statt zu „wissen“, was für die Anderen gut ist. („wer will was von wem“?).

Absprachen über Zeiten und den zeitlichen Umfang können helfen, dass diese Begleitung zur Bereicherung für beide Seiten wird.

Wenn Sie sich für eine solche Begleitung interessieren und sich engagieren möchten, nehmen Sie über den Asylkreis Mössingen Kontakt auf zu Menschen, die schon Erfahrungen als „Paten“ gemacht haben. Sie helfen bei der Vermittlung und Kontaktaufnahme und wissen, wann und wo es Treffen gibt, um sich mit anderen Familienpaten auszutauschen.

 

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