Mössingen hilft! – Nummer 8

In den vergangenen beiden Wochen hat es eine Reihe von Veranstaltungen mit  starker Beteiligung des Freundeskreises gegeben. So waren unsere Aktiven bei der Vorbereitung des „Café International“ im katholischen Gemeindehaus zur Stelle, damit dieses wichtige Vorhaben am Mittwoch, den 28.10., starten konnte.

Und welch ein überwältigender Erfolg die erste Begegnung wurde, konnte man in dem Artikel von Frau Mutschler im „Steinlachboten“ vom 29.10. [leider hinter der paywall] lesen.

Nun wird diese überkonfessionelle Veranstaltung regelmäßig alle 14 Tage stattfinden.  Hier wurde Einheimischen und Flüchtlingen eine Möglichkeit der direkten Begegnung geschaffen, die von beiden Seiten reichlich genutzt wurde. Unter Mithilfe des Mössinger Imam Alpaslan Tuncer und der Islamwissenschaftlerin Serad Aydin, sowie weiterer Dolmetscher konnten zahlreiche neue Kontakte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen geknüpft werden.

Im Rahmen der „Eine-Welt-Woche“ waren Aktive und Flüchtlinge an einigen Gottesdiensten der evangelischen Kirchen am 25.10. beteiligt. Die anwesenden Flüchtlinge haben sich dabei jeweils auf Deutsch vorgestellt und im Anschluss an die Gottesdienste auch mit den Einheimischen gesprochen. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre, und die Besucher der Gottesdienste haben den Berichten der Flüchtlinge aufmerksam zugehört.

Am Sonntagnachmittag hat der Freundeskreis an seinem Stand in der Tonnenhalle der PAUSA über seine Arbeit informiert und viele Gespräche mit Interessierten geführt. Dadurch haben sich einige neue Aktive für die Asylarbeit gewinnen lassen.

Erfreulich an dem Nachmittag in der Tonnenhalle war auch die zahlreiche Beteiligung von Flüchtlingen, die sich über die Darbietungen sowie die Speisen und Getränke freuten und reichlich miteinander und mit Einheimischen ins Gespräch kamen. Die neuen, großformatigen Plakate, die über die Lage der Flüchtlinge und die Arbeit des Freundeskreises informieren, fanden positiven Anklang. Auch die gerade noch fertig gestellten blauen Flyer des Freundeskreises konnten verteilt werden.

Sie liegen auch an etlichen Stellen in Mössingen wie dem Rathaus, der Bibliothek, der „Spezialitäten-Compagnie“ und weiteren Orten aus.

Schließlich ist dem Freundeskreis seit Neuestem von der Stadtverwaltung in Absprache mit den Mitarbeitern des Jugendhauses „M“ ein Raum für eine Fahrradwerkstatt angeboten worden, den wir von nun an sehr gern im Sinne der Flüchtlinge, die in die Arbeit einbezogen werden sollen, nutzen werden.

Damit können der Freundeskreis Asyl insgesamt auf sehr erfreuliche Tage zurück blicken und mit neuer Kraft die anstehenden Aufgaben anpacken.

Liebe Mössinger: Fahrräder aller Art werden nach wie vor benötigt!

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