Möbelspenden & Hilfe beim Umzug

stuehleDer Freundeskreis Asyl selbst kann leider mittlerweile keinen Zwischenlagerung von Möbelspenden mehr leisten, dennoch werden von Zeit zu Zeit zu Zeit noch Möbel benötigt.

Sie haben ein Sofa, einen Tisch oder einen Schrank, den Sie gerne spenden möchten? Dann wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an den Freundeskreis Asyl (siehe Kontakt). Wir klären dann den Bedarf und melden uns direkt wieder bei Ihnen.

Nicht immer passen Angebot und Nachfrage zusammen und für das Zwischenlagern fehlen uns leider die Ressourcen. Falls wir einmal keine Verwendung für Ihr gutes Stück haben sollten, finden Sie unter folgendem Link weitere Adressen, die sich über ihre Spende freuen: Möbel- und Materialspenden

Falls Sie gerne auch persönlich einbringen wollen: wir sind immer auf der Suche nach entspannten MithelferInnen, die ein großes Auto oder einen Anhänger und ein bisschen Zeit zur Verfügung stellen können. Bitte fragen Sie doch einfach unverbindlich bei uns nach, wir setzen uns dann mit Ihnen in Kontakt .

Wohnungssuche

Bei der Suche nach sogenannten Anschlussunterkünften hilft der Freundeskreis Asyl weiter. Wir vermitteln wo wir können zwischen den neuen Mitbürgern und örtlichen Vermieterinnen und Vermietern.

Wenn Sie eine Wohnung anzubieten haben, die sich für die Anschlussunterbringung eignet, dann wenden Sie sich gern an uns.

 

Dolmetscher

Die Caritas in Tübingen vermittelt Dolmetscher für wesentliche Angelegenheiten und übernimmt die anfallenden Kosten.

Für kleinere Aufträge hingegen helfen sich die Flüchtlinge gegenseitig, da manche schon Deutschkenntnisse besitzen, manchmal reichen daher auch private Kontakte zu zweisprachigen Bekannten.

Der Freundeskreis Asyl vermittelt gern bei Bedarf.

Ansprechparter*innen für Spenden

Sie haben viele Möglichkeiten, Ihre gebrauchten Möbel, Kleider oder Einrichtungsgegenstände zu spenden. Einige davon haben wir hier aufgelistet, wenn eine Internetseite vorhanden ist, haben wir sie für Sie verlinkt.

in Mössingen

–> Sie können uns anrufen oder eine Mail schicken, so können wir direkt klären, ob es im Augenblick Bedarf gibt für Ihre Spende.

–> Ihre gewaschene und intakte Kleiderspende nimmt die Kleiderkammer der Diakonie in der Zollernstraße 6 in Mössingen entgegen.
Öffnungszeiten: dienstags 9.30 – 12.00 Uhr, donnerstags 14.00 Uhr – 17.00 Uhr

in Tübingen

Der Umsonstladen in der Schellingstr. 6 in Tübingen nimmt Ihre Kleidung (sauber!), Bücher, CDs, Geschirr, Spiele (vollständig), es gibt darüberhinaus eine Pinnwand für größere Dinge (Möbel, E-Geräte…)
Öffnungszeiten: Mittwoch 16 – 23 Uhr, Samstag 12 – 19 Uhr

Ebenfalls in Tübingen finden Sie einen weiteren Umsonstladen, nämlich in der Ludwigstr. 15
Öffnungszeiten:
Donnerstag 18 – 21 Uhr, Sonntag 15 – 18 Uhr

Retour Gebrauchtwarenbörse Tübingen:
retour@bruderhausdiakonie.de
Fon: 07071 9387877

Landkreis Tübingen Abfallwirtschaft – Gebrauchtwarenbörse (z.B. Möbel)

in Reutlingen

Dacapo Reutlingen, Emil-Adolf Str. 14
Telefon: 07121 337039
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 13 – 18 Uhr; Fr 10 – 19 Uhr, Sa 10 – 15 Uhr, Montag geschlosssen.
Möbel, Textilien, sonstige Einrichtungsgegenstände, Hausrats- und Gebrauchsgegenstände
Dienstleistungen: kostenloser Besichtigungstermin bei Haushaltsauflösungen

Verwendung der Spenden

Der FK Asyl Mössingen erhält von vielen Seiten Spenden und Spendenangebote aller Art: Neben Geldspenden auch Sachspenden wie Fahrräder, Kleidung. Möbel und Haushaltsgeräte.

Fahrräder werden in der Fahrradwerkstatt  in einen verkehrstauglichen Zustand gebracht. Flüchtlinge bekommen sie für einen kleinen Geldbetrag.

Kleiderspenden nimmt der FK Asyl nicht selbst entgegen, sondern bittet die Spender, Kinderkleidung – und andere Kindersachen – in den Secondhandladen im Mütterzentrum zu bringen. Dort gibt es diese Sachen sehr günstig. Kleidung für Erwachsene kommen zur Kleiderkammer der Diakonie in der Zollernstraße.

Bei Möbeln und Haushaltsgeräten gibt es ein internes Informationsnetzwerk. Dort werden die Artikel eingestellt. Die Ehrenamtlichen des FK Asyl können dann die Abholung für die Flüchtlingsfamilien organisieren. Dazu gibt es eigene Transporthilfen durch den FK Asyl.

Geldspenden werden ausnahmslos auf das vom Mütterzentrum geführte eigene Konto des FK Asyl eingezahlt oder überwiesen.

Den größten Teil davon verbraucht die Fahrradwerkstatt für Werkzeug und Material.

Ein größerer Betrag wird für die Anschaffung von Schulmaterial, Bastelartikeln, Spielen und Büchern, sowie für (Weihnachts-)Geschenke für die Flüchtlingskinder ausgegeben.

Ausflüge, Feste und andere gemeinsame Veranstaltungen wie der Besuch des Weihnachtszirkus werden mit Spendengeldern finanziert.

Auch die Druckkosten für Broschüren und Flyer sowie die Honorare für Übersetzer werden aus dem Spendentopf bezahlt.

Das „Internationale Frauenfrühstück“  wird finanziell unterstützt.

Flüchtlinge in einer besonderen, persönlichen Notlage wie z.B. bei Krankheit, erhalten für Medikamente oder dringende ärztliche Leistungen, die das LRA/die AOK nicht bezahlt,  Geld aus dem „Nothilfetopf“.

Spenden sind also in jeder Form jederzeit willkommen.

Familienpatenschaft

Eine Familienpatenschaft kann einer Flüchtlingsfamilie das Einleben am Anfang sehr erleichtern.

Begleitung bei Arztbesuchen, Hilfe beim Verstehen von „Amts-Deutsch“, Ausfüllen von Anträgen, Kontakt mit Rechtsanwälten, Schulen, Kindergärten, Behörden – soweit es nicht von der zuständigen Sozialarbeiterin bearbeitet werden kann.

Genauso wichtig: zusammen sein mit genug Zeit zum Sprechen (lernen) und/oder Spielen mit den Kindern. Das geht leichter, wenn es eine gemeinsame Sprache gibt. Wenn nicht, merken alle Beteiligten schnell, ob eine Verständigung und Begleitung möglich und sinnvoll ist.

Solch eine Begleitung braucht außer gutem Willen auch viel Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen, Offenheit, Toleranz und Flexibilität. Aber auch die Fähigkeit zur Abgrenzung, zum Umgang mit Unsicherheit und Enttäuschungen ist notwendig. Begleiten, nicht Betreuen, eher fragen und genau hin hören statt zu „wissen“, was für die Anderen gut ist. („wer will was von wem“?).

Absprachen über Zeiten und den zeitlichen Umfang können helfen, dass diese Begleitung zur Bereicherung für beide Seiten wird.

Wenn Sie sich für eine solche Begleitung interessieren und sich engagieren möchten, nehmen Sie über den Asylkreis Mössingen Kontakt auf zu Menschen, die schon Erfahrungen als „Paten“ gemacht haben. Sie helfen bei der Vermittlung und Kontaktaufnahme und wissen, wann und wo es Treffen gibt, um sich mit anderen Familienpaten auszutauschen.

 

Mössingen hilft! – Nummer 8

In den vergangenen beiden Wochen hat es eine Reihe von Veranstaltungen mit  starker Beteiligung des Freundeskreises gegeben. So waren unsere Aktiven bei der Vorbereitung des „Café International“ im katholischen Gemeindehaus zur Stelle, damit dieses wichtige Vorhaben am Mittwoch, den 28.10., starten konnte.

Und welch ein überwältigender Erfolg die erste Begegnung wurde, konnte man in dem Artikel von Frau Mutschler im „Steinlachboten“ vom 29.10. [leider hinter der paywall] lesen.

Nun wird diese überkonfessionelle Veranstaltung regelmäßig alle 14 Tage stattfinden.  Hier wurde Einheimischen und Flüchtlingen eine Möglichkeit der direkten Begegnung geschaffen, die von beiden Seiten reichlich genutzt wurde. Unter Mithilfe des Mössinger Imam Alpaslan Tuncer und der Islamwissenschaftlerin Serad Aydin, sowie weiterer Dolmetscher konnten zahlreiche neue Kontakte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen geknüpft werden.

Im Rahmen der „Eine-Welt-Woche“ waren Aktive und Flüchtlinge an einigen Gottesdiensten der evangelischen Kirchen am 25.10. beteiligt. Die anwesenden Flüchtlinge haben sich dabei jeweils auf Deutsch vorgestellt und im Anschluss an die Gottesdienste auch mit den Einheimischen gesprochen. Es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre, und die Besucher der Gottesdienste haben den Berichten der Flüchtlinge aufmerksam zugehört.

Am Sonntagnachmittag hat der Freundeskreis an seinem Stand in der Tonnenhalle der PAUSA über seine Arbeit informiert und viele Gespräche mit Interessierten geführt. Dadurch haben sich einige neue Aktive für die Asylarbeit gewinnen lassen.

Erfreulich an dem Nachmittag in der Tonnenhalle war auch die zahlreiche Beteiligung von Flüchtlingen, die sich über die Darbietungen sowie die Speisen und Getränke freuten und reichlich miteinander und mit Einheimischen ins Gespräch kamen. Die neuen, großformatigen Plakate, die über die Lage der Flüchtlinge und die Arbeit des Freundeskreises informieren, fanden positiven Anklang. Auch die gerade noch fertig gestellten blauen Flyer des Freundeskreises konnten verteilt werden.

Sie liegen auch an etlichen Stellen in Mössingen wie dem Rathaus, der Bibliothek, der „Spezialitäten-Compagnie“ und weiteren Orten aus.

Schließlich ist dem Freundeskreis seit Neuestem von der Stadtverwaltung in Absprache mit den Mitarbeitern des Jugendhauses „M“ ein Raum für eine Fahrradwerkstatt angeboten worden, den wir von nun an sehr gern im Sinne der Flüchtlinge, die in die Arbeit einbezogen werden sollen, nutzen werden.

Damit können der Freundeskreis Asyl insgesamt auf sehr erfreuliche Tage zurück blicken und mit neuer Kraft die anstehenden Aufgaben anpacken.

Liebe Mössinger: Fahrräder aller Art werden nach wie vor benötigt!